Bambusbodenbelag

Bambus gehört zum Gras und wächst extrem schnell. Die holzigen Stängel werden für Bambusbodenbeläge verwendet; Das Material ist in Form von Parkett, Paneelen, Furnier, Walzwaren, Fliesen oder Dielen erhältlich. Bambus hat neben dem schnellen Wachstum eine hohe Feuchtigkeitsbeständigkeit und eignet sich daher auch zur Installation in Badezimmern und anderen feuchten Räumen. Bambusparkett ist etwa 30% härter als Eichenparkett und sehr haltbar. Die Wartung entspricht der Holzbeschichtung, das Verlegen ist als Flüssigkeit oder Leim möglich.

Bambus wird in verschiedenen Varianten als Bodenbelag angeboten. Die Verlegung entspricht den analogen Bodenmaterialien aus Holz, dh. flüssig, geklebt oder auch als Unterbodenkonstruktion. Man unterscheidet:

1. Industrielles Bambusparkett besteht beispielsweise aus vertikalen Einzellatten, die durch ein Klebeband zusammengehalten werden. Nach dem Kleben wird das Klebeband entfernt und der Boden geschliffen und einer abschließenden Behandlung unterzogen.
2. Industriparkett av bambu består till exempel av vertikala enskilda lameller som hålls samman av ett tejp. Efter limning avlägsnas tejpen och golvet slipas och får en slutlig behandling.
3. Fertiges Parkett oder Klickparkett aus Bambusfurnier auf einer Zungen- und Schienengrundplatte mit Sockel
4. Dielen und Bretter als Mehrschichtbretter mit runden Fasen oder Nut und Feder

Oberflächenbehandlung von Bambusböden:

Der Bambusboden kann wie der Holzboden auf verschiedene Arten veredelt werden. Es ist möglich, die vollständig verlegte Oberfläche mit fertigem Parkett abzudichten, die einzelnen Elemente sind oft bereits gestrichen oder versiegelt. Bambusböden können auch gewachst und geölt werden

Die unkomplizierte Pflege und die Unempfindlichkeit der Beschichtung gegenüber Schmutz spricht für die Farbe. Eine matte Oberfläche wird empfohlen, damit ein lackierter Boden auch natürlich aussieht.

Geölte Oberflächen sehen sehr natürlich aus, müssen jedoch in regelmäßigen Abständen nachbearbeitet werden. Die Entscheidung für eine geölte Oberfläche wird bereits beim Kauf getroffen, die Dielen oder Parkettstreifen können bereits vorverarbeitet werden.

Hartwachsöl bietet die Vorteile von Lack und kombiniert sie mit denen auf der geölten Oberfläche. Das Wachs dringt in die Oberfläche von Bambus ein und bildet eine dauerhafte Schicht, die auch teilweise erneuert werden kann.

Bambusbodenpflege:

Bambusböden können einfach und regelmäßig mit einer speziell für Bambus oder andere Reinigungsemulsionen entwickelten Bodenmilch gereinigt werden. Zur Wartung reicht es aus, dem Wasser ein geeignetes Reinigungsmittel zuzusetzen und den Boden mit einem feuchten Tuch abzuwischen. Es dürfen keine Pools oder Pfützen auf der Oberfläche verbleiben. Aggressive Reinigungsmittel, Mittel und Werkzeuge, die die Oberfläche schrubben oder zerkratzen, dürfen nicht verwendet werden.

Vorteile von Bambusparkett

1. Einer der wichtigsten Vorteile von Bambusparkett ist, dass es unempfindlich gegen Feuchtigkeit ist. Im Gegensatz zu Eichen- oder Buchenparkett beschädigen Sie die Holzstruktur nicht, wenn Sie sie mit einem feuchten Tuch abwischen. Auch Dampf kann das Material nicht beschädigen. Aus diesem Grund eignet sich Bambusparkett als Bodenbelag in Badezimmern, Küchen und anderen Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit wie Saunen.
2. Bambusparkett ist auch wegen seiner hohen Belastbarkeit beliebt. Die Brinell-Härte, die die Druckfestigkeit des Materials ausdrückt, beträgt 40 N / mm2 und damit Holzarten wie Merbau, Esche und Wenge, die zu den härtesten gehören. Dies bedeutet, dass es in gewerblichen Räumen und mit schweren Möbeln verwendet werden kann.
3. Ein weiterer Vorteil von Bambusparkett ist sein einzigartiges Erscheinungsbild, das durch das spezielle Herstellungsverfahren entsteht, bei dem die Streifen aus den Stielen gekocht, getrocknet und unter hohem Druck geklebt werden. Es wird zwischen horizontalen und vertikalen Anordnungen unterschieden, je nachdem, ob sie horizontal oder aufrecht zusammengedrückt sind. Während die horizontale Variante eine heterogene Struktur aufweist, sehen aufrechte Lamellen gleichmäßiger aus.
4. Haltbarkeit ist auch ein Aspekt, der für Bambusparkett spricht. Im Gegensatz zu Eichen-, Teak- oder Walnusswäldern, die von Rodungen bedroht sind, wachsen Bambuspflanzen sehr schnell nach und erreichen bereits nach wenigen Monaten ihre endgültige Größe. Da während der Ernte nur die verholzten Stängel gefällt werden, wird die Pflanze ohnehin nicht zerstört. Selbst eine hohe Nachfrage gefährdet daher nicht die Bambusvorräte der Welt.
5. Die Kosten für Bambusböden liegen moderat zwischen 30 und 70 Euro pro Quadratmeter. Die unterschiedlichen Preise hängen von den unterschiedlichen Bauweisen und der Höhe der Verschleiß- und Stützschicht ab. Sie sollten sicherstellen, dass Sie einen Bambusboden mit einer hochwertigen Unterlage wählen. Wenn es zu weich ist, kann das Parkett unter starker Belastung brechen oder es können sich hässliche Dellen bilden.

Nachteile von Bambusböden

1. Bei Fußbodenheizungen ist es wichtig sicherzustellen, dass der Hersteller den Bambusboden dafür zugelassen hat. Nur diese Böden sollten für die Fußbodenheizung verwendet werden.
2. Ein weiterer möglicher Nachteil von Bambusparkett ist die Farbe, die im Gegensatz zu anderen Holzarten nicht verändert werden kann. Herkömmliche Parkettfarben sind aufgrund der Struktur des Bambus nur unregelmäßig verteilt und das Ergebnis ist optisch selten zufriedenstellend.